Bildung eines Arbeitskreises Krankenhaus innerhalb der Kolpingsfamilie Oberwesel auf Anregung des damaligen Vorsitzenden Michael Brahm.

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Geschichte
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Erste Überlegungen zur Gründung eines Fördervereins "Krankenhaus".

Antrag der CDU-Stadtratsfraktion zur Bildung einer Sonderrücklage von 1 Million DM aus dem Verkaufserlös der Betriebswerke zum Bau eines Altenheimes.

- Beschluss des Stadtrates zur Aufnahme in den Altenplan des Rhein-Hunsrück-Kreises als Altenheimstandort.
- Konkrete Vorbereitung zur Vereinsgründung Förderverein Krankenhaus/Altenheim seitens des AK der Kolpingsfamilie.
- Der Verwaltungsrat der Kath. Kirchengemeinde beschließt die Zurverfügungstellung des Grundstückes Koblenzer Straße/ Hospitalgasse (Ehem. Kindergarten, Braunes Haus, Casinohäuschen).

- Am 21. Januar gründen 56 Bürgerinnen und Bürger aus Oberwesel im Kolpinghaus auf Schönburg den "Kolping-Förderverein St. Werner-Krankenhaus und Altenpflegeheim Oberwesel e. V." Michael Brahm und Gerda Brager werden als Vorsitzender und Stellvertretende Vorsitzende gewählt.
- 14.11.: Bildung eines Arbeitskreises "Altenpflegeheim" durch den Stadtrat.
- Die Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie beschließt am 10.12. eine Resolution an den Stadtrat zur Sicherung der Rücklage von 1 Mio. DM in ein Sondervermögen.
- Der Vorstand des Fördervereins beauftragt das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) zur Erarbeitung eines Gutachtens als Gesamtkonzeption für eine Altenhilfeeinrichtung.

- Im März erwirbt die Familie Sahr das Gebäude Koblenzer Straße 16, um es dem Förderverein für das Altenheim zu übertragen.
- 8.+9.5.: Vorstand des Fördervereins, Mitglieder des städt. Arbeitskreises, Vertreter des KDA, der Marienhaus GmbH und des Sozialministeriums halten Klausur in Waldbreitbach.
- Die Krankenhaus GmbH ist bereit, die Betriebsträgerschaft in enger Anbindung an das Krankenhaus zu übernehmen.
- Im Juni erwirbt der Kolping-Förderverein das Anwesen in der Gartengasse 2 für die Chance der Grundstückserweiterung.
- Bereits im Juli 1992 finden erste Gespräche mit dem Landesamt für Denkmalpflege statt.

- Präsentationen des KDA-Gutachtens über eine Altenhilfeeinrichtung mit vielfältigen Elementen.
- Kath. Kirchengemeinde und Förderverein schließen sich zu einer GbRmbH zusammen und beabsichtigen die Bauträgerschaft gemeinsam mit den Städten Oberwesel u. St. Goar, der Verbandsgemeinde und dem Förderverein der St. Goarer-Klinik.

- Aufsichtsbehördlich verfügte Sperrung der Sonderrücklage von 1 Mio. DM für den Zweck Altenzentrum.
- Bemühungen, als Bundesmodellprojekt Mittel des Bundes zu erhalten.
- Präsentation des überarbeiteten Gutachtens hinsichtlich der engen Anbindung an das Krankenhaus.

- Im Februar erteilt die Krankenhaus GmbH an die Architekten Röder den Planungsauftrag für das Altenzentrum und die Weiterentwicklung des Krankenhauses.
- Die erste Teilbedarfsanerkennung durch den Rhein-Hunsrück-Kreis erfolgt im Juni.
- Seit August 1995 steht fest, dass die Anerkennung als Bundesmodellprojekt möglich wird, zum damaligen Zeitpunkt war ein Bundeszuschuss von 4 Mill. DM signalisiert.
- Im Dezember beschließt die Krankenhaus-GmbH St. Goar-Oberwesel auch die Bauträgerschaft. Damit erledigen sich alle anderen Bemühungen.

- Nach zahlreichen Verhandlungen erteilt der Kreis die Bedarfsanerkennung im vollen Umfang für alle Elemente.
- Zähe Verhandlungen mit dem Land werden geführt, um auch von dort die notwendigen Genehmigungen zu erzielen.
- Im Dezember gibt es grünes Licht vom Sozialministerium.

- Der Kolping-Förderverein erteilt den Auftrag zur Erstellung eines Massenmodells des geplanten Altenzentrums, der Krankenhausgebäude und der Umgebungsbebauung.
- Die Abbruchanträge "Braunes Haus" und "Casinohäuschen" werden im März an den Kreis gestellt.
- Am 13. August erfolgt die offizielle Freigabe der Planung als Bundesmodellprojekt durch das KDA an das Bonner Ministerium.
- Im September erfolgt der Ankauf des Anwesens Gartengasse 3 durch die Krankenhaus-GmbH.

- Der Kolping-Förderverein überträgt das Grundstück Koblenzer Straße 16 an die Krankenhaus GmbH.
- Denkmalpflegerische Probleme, auch im Zusammenhang mit dem UNESCO-Weltkulturerbe "Oberes Mittelrhein-Tal", werden verstärkt durch den Landesbeirat für Denkmalpflege eingebracht.
- Eine Brief- und Protestflut des Fördervereins, der Stadt, der Verbandsgemeinde, sowie der Bauherren an die zuständigen Landesbehörden; die Einschaltung zahlreicher Landespolitiker sowie des Bürgerbeauftragten und ein offener Brief an den Ministerpräsidenten sorgen im Jahr 1998, bis zur Grundsatzentscheidung im September durch die zuständige Kultusministerin Rose Götte, für Bewegung. Sie verfügt, dass Kompromisse gefunden werden müssen, die das Altenzentrum- und Krankenhaus-Neubau-Projekt an der vorgesehenen Stelle möglich machen. Am Ende bedarf es gar eines Ministerratsentscheides der Landesregierung zugunsten des Bundesmodellprojektes.

Am 14. Juli erfolgt die Einreichung der letzten umgearbeiteten Baupläne.

- 11.8.: Eingang des Zuwendungsbescheides über die Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit.
- 14.8.: Enthüllung der Bautafel; Zusage von Sozialminister Gerster über die Förderung des Landes.
- 09.10.: Eingang des Bewilligungsbescheids über die Finanzierung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Rheinland-Pfalz.

- 27.04: Verpflichtung der Gesellschafter Stadt Oberwesel, Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel und der Marienhaus GmbH Waldbreitbach, zur Finanzierung beizutragen; St. Goar beteiligt sich nicht!
- Am 9. April erfolgte der erste Spatenstich („Baggerbiss“). Optisch griffen Geschäftsführer Prof. Dr. Rochus Allert, Bürgermeister Wolfgang Schmitt und Stadtbürgermeister Manfred Zeuner zum Spaten und starteten damit den Neubau. Dieser Spatenstich war gleichzeitig der Startschuss für den Abriss der alten Gebäude ringsum. Die Bevölkerung nahm regen Anteil; etliche „Schaulustige“ fanden sich ein.
- 17.08: Eingang des Bewilligungsbescheides über die Finanzierung durch den Rhein-Hunsrück-Kreis.

Im Januar 2004 wird das Altenzentrum eingeweiht und eröffnet. Mit einem feierlichen Gottesdienst in Liebfrauen, einem Festakt und der anschließenden Segnung der Räume durch Weihbischof Leo Schwarz kann der Einzug der Bewohner beginnen.
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